Darstellung
Benachrichtigungen
Unter System › Benachrichtigung legen Sie fest, wer per E-Mail informiert wird, wenn etwas nicht stimmt — etwa wenn der Kartenleser nicht mehr erreichbar ist oder ein Kühlgerät zu warm wird. So erfahren Sie von einer Störung, auch wenn gerade niemand vor Ort ist.
Voraussetzungen
- Rolle: Administrator
- Zugangsdaten eines E-Mail-Postfachs für den Versand (SMTP)
- Für Temperaturwarnungen: eingerichtete Sensoren (siehe SmartStore oder HACCP-Temperatur)

- ① SMTP-Server — Postausgangsserver des Postfachs, über das versendet wird
- ② Test-E-Mail — verschickt sofort eine Probemail an die Empfänger
Schritt für Schritt
- Öffnen Sie System › Benachrichtigung.
- Tragen Sie im Abschnitt E-Mail / SMTP die Daten Ihres Postfachs ein: SMTP-Server, Port, Benutzername und Passwort.
- Schalten Sie TLS ein, wenn Ihr Anbieter eine verschlüsselte Verbindung verlangt.
- Tragen Sie unter Absender die Adresse ein, von der die Meldungen kommen sollen.
- Tragen Sie unter Empfänger eine oder mehrere Adressen ein, mehrere durch Komma getrennt.
- Vergeben Sie unter Geräte-Name eine sprechende Bezeichnung, damit Sie im Betreff erkennen, um welchen Eingang es geht.
- Schalten Sie die gewünschten Ereignisse ein.
- Klicken Sie auf Speichern und anschließend auf Test-E-Mail.
Der E-Mail-Versand im Detail
| Einstellung | Bedeutung | Wertebereich | Standard |
|---|---|---|---|
| SMTP-Server | Postausgangsserver Ihres E-Mail-Anbieters | Text | leer |
| Port | Netzwerkport des Postausgangsservers | 1 bis 65535 | 587 |
| TLS | Verschlüsselte Verbindung zum Server | ein / aus | ein |
| Benutzername | Konto für den Postausgang | Text | leer |
| Passwort | Passwort zu diesem Konto, nach dem Speichern maskiert | Text | leer |
| Absender | Adresse, die als Absender erscheint | E-Mail-Adresse | leer |
| Empfänger | Wer die Meldungen erhält, mehrere durch Komma getrennt | E-Mail-Adressen | leer |
| Geräte-Name | Bezeichnung im Betreff statt des technischen Namens | max. 128 Zeichen | leer |
Welche Meldungen versendet werden
Drei Schalter entscheiden, worüber Sie informiert werden:
| Schalter | Wann eine Mail kommt |
|---|---|
| NFC/QR-Reader nicht erreichbar | Der Kartenleser oder Barcode-Scanner antwortet nicht mehr |
| Systemauslastung kritisch (CPU/RAM/Speicher) | Das Gerät ist dauerhaft überlastet oder der Speicher wird knapp |
| DQ-MINI+ Reader-Neustart | Das NFC-Terminal der LAN-Variante hat sich neu gestartet |
Temperatur-Benachrichtigung
Dieser Abschnitt wird getrennt eingestellt und getrennt gespeichert. Er meldet sich, wenn ein Sensor über das eingestellte Zeitfenster hinweg durchgehend außerhalb der Grenzwerte liegt.
| Einstellung | Bedeutung | Wertebereich | Standard |
|---|---|---|---|
| Aktiv | Schaltet die Temperaturwarnung insgesamt ein | ein / aus | aus |
| Warnung bei zu warm | Meldet das Überschreiten der Obergrenze | ein / aus | aus |
| Obergrenze (°C) | Ab diesem Wert gilt „zu warm“ | 0 bis 60 | — |
| Warnung bei zu kalt | Meldet das Unterschreiten der Untergrenze | ein / aus | aus |
| Untergrenze (°C) | Unter diesem Wert gilt „zu kalt“ | 0 bis 60 | — |
| Zeitfenster (Minuten) | Wie lange der Grenzwert durchgehend verletzt sein muss | 1 bis 240 | — |
| Mail-Abstand (Minuten) | Mindestabstand zwischen zwei Mails je Sensor | 1 bis 1440 | — |
| Empfänger-E-Mail | Wer die Temperaturwarnung erhält, mehrere durch Komma getrennt | E-Mail-Adressen | leer |
Klicken Sie danach auf Speichern.
Ergebnis
Tritt eines der gewählten Ereignisse ein, geht eine E-Mail an die hinterlegten Empfänger. Im Betreff steht der Geräte-Name, sodass Sie bei mehreren Standorten sofort erkennen, welcher Eingang betroffen ist.
Hinweise
Tipp
Senden Sie nach jeder Änderung eine Test-E-Mail und prüfen Sie auch den Spam-Ordner. Nur so wissen Sie sicher, dass die Meldungen im Ernstfall ankommen.
Hinweis
Die Temperaturwarnung nutzt denselben E-Mail-Versand. Ohne einen funktionierenden Abschnitt E-Mail / SMTP wird keine Temperaturwarnung verschickt.
Tipps
- Tragen Sie unter Empfänger mindestens zwei Adressen ein, damit eine Meldung nicht im Urlaub liegen bleibt.
- Ein zu kleiner Mail-Abstand führt bei einem dauerhaft warmen Sensor zu vielen Mails. Beginnen Sie großzügig und verkleinern Sie den Wert erst bei Bedarf.
- Ein Zeitfenster von einigen Minuten verhindert Fehlalarme, wenn eine Kühltür kurz offen steht.
Häufige Fehler
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Test-E-Mail meldet einen Fehler | SMTP-Server, Port oder Zugangsdaten stimmen nicht | Werte beim E-Mail-Anbieter nachschlagen und korrigieren |
| Die Test-Mail kommt nicht an | Die Mail liegt im Spam-Ordner | Spam-Ordner prüfen und Absender freigeben |
| Es kommen zu viele Mails | Mail-Abstand zu klein oder Zeitfenster zu kurz | Beide Werte erhöhen |
| Keine Temperaturwarnung trotz Abweichung | Aktiv ausgeschaltet oder kein Sensor eingerichtet | Schalter prüfen, siehe HACCP-Temperatur |
| Im Betreff steht ein technischer Name | Geräte-Name ist leer | Bezeichnung eintragen und Speichern klicken |
